Mit sehendem Auge in die Krise, so sieht die FDP Saarlouis das Geschehen um die Bebauung des Saaraltarmes. Bereits 2007 hat der Fraktionschef Wolfgang Krichel gewarnt, dass ein Preis um die 3000.-€ pro qm sich in Saarlouis nicht durchsetzen würde. Zum Vergleich: Der private Marktpreis liegt im Bereich „Neubau“ bei ca. 1.690.-€. Trotzdem hat der Aufsichtsrat der GBS der Planung zugestimmt, was schon eine Art Größenwahn und Weltfremdheit darstellte. Der Aufsichtsratsvorsitzende hat in diesem Punkt seine Sorgfaltspflichten aus Sicht der FDP nicht erfüllt. Hinzu kommt die fehlende Kompetenz in Sachen Bauwesen. Die FDP Saarlouis fordert deshalb den sofortigen Rücktritt des GBS - Aufsichtsratsvorsitzenden. Der Verlust von ca. 1,5 Mio. € zwingt zu Konsequenzen. Die FDP fordert weiter, die Stelle zukünftig nur mit einem erfahrenen Bauingenieur oder Baudezernenten zu besetzen. Zudem müsste die GBS Ihren Vertriebsbereich neu überdenken. Ein normales Wirtschaftsunternehmen würde nach einer solchen Pleite Insolvenz beantragen und sich um den Fortbestand seiner Unternehmung sorgen. Die Verantwortlichen dürfen nicht einfach zur Tagesordnung übergehen und mögliche Verluste sozialisieren. Wenn man jetzt seitens der Stadt das „Filetstück“ wieder zur Verfügung hat, sollte man ganz schnell planen. Hier schlägt die FDP Saarlouis vor, den vorderen Teil in zusätzliche Parkplätze zu gestalten und den hinteren Teil als eine Erweiterung des Stadtgartens anzulegen.
Jörg Arweiler - FDP Saarlouis - 16.12.2008 - Download des Artikels (hier klicken)